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Walburgiskapelle

Hoch über dem Weschnitztal grüßt schon von Weitem die Walburgiskapelle. Zur heiligen Walburga, der Schutzpatronin des Weschnitztales, pilgern jährlich am 01. Mai viele Christen vom gesamten Weschnitztal und der Bergstraße zum gemeinsamen feierlichen Gottesdienst.

Die Walburgiskapelle, auf dem Kapellenberg über dem Ort Weschnitz gelegen, ist mit der Waldschneise, die sich zu ihr hochzieht, schon aus der Ferne zu erkennen. Sie soll an der Stelle eines Heiligtums aus vorchristlicher Zeit errichtet worden sein. Seit karolingischer Zeit sind hier Wallfahrten überliefert.

Walburgiskapelle Weschnitz von außen

Walburga, die im achten Jahrhundert lebte, stammte aus England, und zusammen mit ihrem Bruder Willibald folgte sie dem Missionar Bonifatius nach Deutschland. Sie wirkte in Franken. Die Platte ihres Grabes sondert angeblich das heilkräftige "Walburgisöl" ab, und sie wird als Heilige im ländlichen Bereich hochverehrt. Ein Kapellenbau von 1671 ist belegt, ein weiterer erfolgte 1815. An die kleine, rechteckige Kapelle wurde 1935-37 ein schlichter Saalbau aus Bruchstein angebaut, und so dient sie jetzt als Altarraum. Treppen führen den steilen Berghang hoch, direkt auf die Eingangsfassade mit Heiligennische zu, darüber erhebt sich ein Dachreiter mit Glöckchen. Von hier hat man einen hervorragenden Blick über Höhen und Täler bis zu der auf einer Bergkuppe gelegenen Stadt Lindenfels. Hinter der Kapelle, in den Wald hinein, ist ein Platz mit steinernem Altar für Wallfahrtsgottesdienste im Freien angelegt.

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