Fürther Afrikahilfe e.V.


Eindrücke aus einem Schulgottesdienst aus Simbabwe 


Wer ist die Fürther Afrikahilfe e.V.?

Ihren Ursprung hat der Verein in der Fürther Bürgerin Schwester Maria Theresia Fischer, die mit 21 Jahren in das Kloster der Maria-Ward-Schwestern in Mainz eintrat und als Mitbegründerin der Missionsarbeit 43 Jahre lang in Simbabwe arbeitete.

Aus der von Schwester Maria Theresia Fischer gegründeten „Aktion Rhodesien“ ging 1972 die „Fürther Aktion Afrikahilfe e.V.“ hervor.

 

Wie kamen die Maria-Ward-Schwestern zur Missionsarbeit?

Im Zweiten Weltkrieg legte die Maria-Ward-Schwester Theresia Fischer das Gelübde ab, den Menschen in Afrika zu helfen, sollte ihr Konvent von der Bombardierung der Stadt Mainz verschont bleiben.

Da das Gebäude erhalten blieb, begann, wie versprochen, der Missionsdienst  in dem fernen Land. Mittlerweile sind es vor allem afrikanische Schwestern der Congregatio Jesu, die die Arbeit  fortführen


Was ist die Intension der Arbeit der Maria-Ward-Schwestern?

In den vergangenen fünf Jahrzehnten hat die Afrikahilfe viele Hilfsprojekte der Maria-Ward-Schwestern (seit 2004 offiziell: Kongregation Jesu) in Simbabwe unterstützt. (https://www.congregatiojesu.de)

Die Bevölkerung in Simbabwe  ist arm, viele hungern und haben auch keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Politisch gibt es immer wieder Unruhen und unter anderem aufgrund der hohen Aids-Rate verlieren viele Kinder ihre Eltern und leben in Waisenhäusern. Auch der Klimawandel, der sich in Form von Wetterkatastrophen bemerkbar macht, trägt zur Armut bei.

Die Maria-Ward-Schwestern legen ihr Hauptaugenmerk darum auf Kindergärten, Schulen und Kinderheime. Den jüngsten Menschen soll geholfen werden, den Kreislauf aus mangelnder Bildung und Armut zu durchbrechen, um so eine Perspektive zu geben.

 

Großprojekt Schulbau:

Aktuell wird in Mbizo/Kwekwe, einem der Tätigkeitsschwerpunkte, ein neuer Schulbau errichtet. 2018 erfolgte der Spatenstich. Das Ziel aller Anstrengungen ist „Hilfe zur Selbsthilfe“. Inzwischen ist der Bau zu dreiviertel fertig gestellt.

Seit zwei Jahren findet dort schon Unterricht statt und mit der endgültigen Fertigstellung erhalten 720 Schüler die Möglichkeit auf Unterricht – ein toller Erfolg, der für diese jungen Menschen eine ganz andere Lebensperspektive schafft.

 

Wie finanziert sich die Fürther Afrikahilfe?

Gelder sammelt die Fürther Afrikahilfe vor allem durch Spenden, aber auch durch den Verkauf von Kunsthandwerk auf dem  Fürther Weihnachtsmarkt.

Eine weitere Form der Unterstützung ist die Übernahme einer Patenschaft für ein Schulkind oder ein Kind in einem Kinderheim. Diese konkrete Hilfe basiert auf monatlichen Spenden, mit denen die Arbeit der Mary-Ward-Schwestern in dem afrikanischen Land unterstützt werden können.

 

SPENDENKONTEN:

Sparkasse Starkenburg, IBAN DE27 5095 1469 0012 0884 05, BIC HELADEF1HEP

Volksbank Weschnitztal, IBAN DE 16 5096 1592 0002 5320 00, BIC GENODE51FHO

 

Vorsitz und Kontakt:

Adelheid Dörsam war über vier Jahrzehnte lang Vorsitzende der Afrikahilfe. Altersbedingt zog sie sich etwas zurück und seit 2011 ist Barbara Arnold ihre Nachfolgerin. Stellvertreterin ist Elisabeth Jakob.

KONTAKT

Wer an der Arbeit des Vereins Afrikahilfe interessiert ist, kann mit der Vorsitzenden Barbara Arnold via E-Mail: vocal-design@t-online.de Kontakt aufnehmen oder anrufen unter 06253-2399566.

 

Fotos und Informationen zum Schulbau in Mbizo/Kwekwe