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Vortrag der BürgerSolarBeratung am 02.04.2024


Die Sonne schickt stündlich mehr Energie zur Erde, als die gesamte Menschheit in einem kompletten Jahr in Form von Erdöl, Erdgas oder Kohle verbraucht. Warum nicht davon einen kleinen Teil auf dem eigenen Dach ernten und nutzen?

Nahezu jeder „Dachbesitzer“ kann seine eigene Energiewende organisieren und dabei sogar noch eine Rendite erwirtschaften. Davon sind die ehrenamtlichen BürgerSolarBerater in Fürth überzeugt. Mit einer gut geplanten Photovoltaik-Anlage lässt sich der Anteil des selbst verbrauchten PV-Stroms so optimieren, dass nicht nur das Klima, sondern auch der eigene Geldbeutel entlastet wird. Interessant sind dafür nicht nur die klassischen Süddächer, auch die Ost-/West-Ausrichtung liefert gute Ergebnisse.

Und so funktioniert es:

Man verbraucht möglichst viel von dem auf dem eigenen Dach produzierten „Sonnenstrom“ im eigenen Haushalt. Bei der aktuellen Entwicklung der Strompreise eine verlockende Perspektive. Mit der Nutzung eines E-Autos lässt sich dieser Effekt noch einmal steigern. Die nicht selbst verbrauchte Menge wird in das Stromnetz eingespeist. Dafür erhält man vom Netzbetreiber eine auf 20 Jahre garantierte Vergütung. Zusätzlich wird für das persönliche Wohlgefühl auch noch jede Menge CO2 eingespart.

Trotz all dieser positiven Informationen schrecken viele Hausbesitzer vor der Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage zurück. Zu unübersichtlich erscheinen ihnen die organisatorischen und technischen Zusammenhänge. Auf dem Weg durch dieses Dickicht wollen die BürgerSolarBerater helfen, mit ehrenamtlichen und kompetenten Beratungen, neutral ohne eigene wirtschaftliche Interessen.

 Vortrag:

Wer zu dieser Thematik unverbindlich und kostenlos mehr erfahren möchte, der ist am Dienstag, den 02. April 2024, um 19.00 Uhr, in das große Sitzungszimmer des Fürther Rathauses, Zimmer 201, eingeladen. 

Die BürgerSolarBeratung Bergstraße gibt an diesem Abend einen Einblick in ihre Tätigkeit, steht für Fragen zur Verfügung und vereinbart gerne vor Ort persönliche Beratungsgespräche. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

 Wer im Vorfeld bereits Interesse an einem Beratungstermin oder noch Fragen hat, kann sich an Stefan Rossbach, Leiter des Umweltamtes der Gemeinde Fürth, wenden: Telefon 06253-2001-13, E-Mail: s.rossbach@gemeinde-fuerth.de, oder direkt Kontakt mit der BürgerSolarBeratung über die Hompage unter www.buergersolarberatung.de.

 

Auch am Fürther Markt, der am 14. April 2024 stattfindet, sind die BügerSolarBerater mit einem Stand vor dem Fürther Rathaus vertreten und freuen sich über zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

 

Wer ist die BürgerSolarBeratung Bergstraße?

Zur BürgerSolar-Beratung Bergstraße zählen im Weschnitztal, Überwald und Neckartal insgesamt 22 aktive Berater. Die meisten von diesen haben langjährige Erfahrung mit eigenen Photovoltaik-Anlagen oder auch Wärmepumpen und E-Autos. Sie nehmen an Schulungen teil und bilden sich in regelmäßigen Treffen untereinander weiter. So befähigen sie sich, die meisten Fragen von Interessenten beantworten zu können oder gegebenenfalls Informationen einzuholen.

„Wir werden Interessenten nie unaufgefordert kontaktieren. Die Kontaktaufnahme erfolgt erst, wenn diese uns ausdrücklich dazu aufgefordert haben“, erläutert Hans-Georg Respondek, selbst ein BürgerSolarBerater. „Danach erfassen wir die individuellen Gegebenheiten, vor allem Dachflächen und Stromverbrauch aber auch künftige Nutzungen durch E-Auto und Wärmepumpe“, so Respondek weiter. Die jeweilige Photvoltaik-Anlage solle möglichst exakt auf die aktuellen und künftigen Bedürfnisse des Einzelnen angepasst sein und das über einen Zeitraum von mehr als 20 Jahren.

„Auf diesen Grundlagen erarbeiten wir Berater dann eine Prognose, also Vorschläge über die Größe der Anlage, ob ein Speicher sinnvoll ist, die Höhe der Investition, die zu erwartende Rentabilität und vieles mehr“, gibt Hans-Georg Respondek Auskunft und verweist darauf, dass die BürgerSolarBeratung auch bei der Bewertung der eingeholten Angebote hilft und weitere Hinweise gibt.