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Solarleuchte im Test


An unbeleuchteten Fahrrad- oder Gehwegen und an Straßen außerhalb der Wohnbebauung können Solarleuchten Licht ins Dunkel bringen - klimaneutral und bei geringen Betriebskosten. Doch sind sie nicht für jeden Standort gleich gut geeignet. 

„Wir sind froh, dass wir die Gemeinde Fürth überzeugen konnten gemeinsam mit uns den Einsatz einer Solarleuchte an einem Standort, der durch Bäume teilweise verschattet ist, zu testen“, erklärt Klaus Herrmann, zuständiger Regionalstellenleiter der e-netz Südhessen. „Dafür sind wir sehr dankbar.“

Die Solarleuchte wurde am 1. Oktober 2020 in der Fürther Straße zwischen den Ortsteilen Fürth und Krumbach aufgestellt. „Aus dem Gemeinschaftsprojekt der Gemeinde Fürth und der ENTEGA AG mit ihrer Tochter e-netz Südhessen, den Partnern unserer Straßenbeleuchtung, erhoffen wir uns neue Erkenntnisse für unsere weiteren Planungen,“ sagt Bürgermeister Volker Oehlenschläger. „Gerne sind wir dazu bereit energieeffiziente und solarbetriebene Straßenbeleuchtungen zu prüfen,“ führte er weiter aus.

Aufgestellt wurde eine Muster-Solarleuchte mit dem Namen „Lediva". Dies ist eine Straßenleuchte, deren drei Solarpanele im mitgelieferten Mast eingebaut sind. „Die Leuchtstärke ist so eingestellt, dass sie ihre anfängliche Leuchtkraft nach zwei Stunden auf die Hälfte reduziert, um Energievorrat und Umwelt nicht unnötig zu belasten. Deshalb schaltet sie sich auch mitten in der Nacht vollständig ab,“ erklärt Marco Polauer, der zentrale Ansprechpartner für Straßenbeleuchtung der e-netz Südhessen. „Auch in den Morgenstunden soll die Solarleuchte wieder leuchten, ob das auch in der dunkelsten Jahreszeit funktioniert, soll dieser Test in den nächsten Monaten zeigen.“ führt Polauer weiter aus.

Sowohl die Gemeinde Fürth, als auch e-netz Südhessen, sind gespannt, welche Ergebnisse die Auswertung des Tests ergeben und wie dies die weitere Planung der Straßenbeleuchtung beeinflusst. 

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