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Neues E-Mobil in Fürth


Vor etwa eineinhalb Jahren wurden in der Gemeinde Fürth Elektroladeplätze mit fünf Säulen des Energieversorgers Entega in Betrieb genommen. Damit konnte ein Grundstein für die Infrastruktur für E-Mobilität in der Region gelegt werden. Seitdem fand hier ein stetiger Ausbau statt.

Seit kurzem ist die Gemeindeverwaltung Fürth nun auch im Besitz eines Elektroautos als Dienstfahrzeug. Dieses ersetzt einen alten Golf mit dem Baujahr 2003. Der Energieversorger Entega hat zusammen mit dem Land Hessen in der Region Südhessen ein weiteres Projekt gestartet. Dabei können Kommunen ein Elektrofahrzeug zu günstigen Konditionen leasen.

Der Opel Ampera E – das 23. ausgelieferte Fahrzeug der Aktion, von denen sich vier im Kreis Bergstraße befinden – wurde von den Entega-Mitarbeitern Markus Resch, René Sturm und Philipp Schlögl im Fürther Rathaus vorgestellt. Dabei erhielten Bürgermeister Volker und einige Mitarbeiter direkt eine kleine Schulung in Sachen Elektrofahrzeug und dem Unterschied zum konventionellen Verbrennungsmotor.

Aufgrund der hohen Nachfrage wurde die Gesamtzahl der zur Verfügung stehenden E-Mobile für südhessische Kommunalverwaltungen auf 50 Fahrzeuge.  36 Opel Ampera E und 14 BMWs werden im Einsatz sein. „Der Opel hat eine große Reichweite von bis zu 520 Kilometern“, versichert Schlögl.

Mit dem Nachfolgeprojekt der Elektroladesäulen, von denen es 109 Stück in 48 Kommunen in Südhessen gibt, soll die Vorbildfunktion der Elektromobilität unterstrichen und damit auch die Akzeptanz in der Bevölkerung vermehrt werden.

Den Mitarbeitern, die vor der Fahrzeugnutzung des auf 35 Monate gemieteten Fahrzeuges eine kurze Einweisung erhalten, stehen jährlich 15.000 Freikilometer zur Verfügung. Dazu kommen eine Haft- und Vollkaskoversicherung, Wartung, Inspektion und Pannenhilfe. Der monatliche Mietpreis beträgt 249 Euro. Geladen wird das Fahrzeug künftig an den Ladesäulen auf dem Marktplatz, die nicht als Parkplatz gedacht sind, sondern nur für das Laden von Elektrofahrzeugen zur Verfügung stehen. 

Die Gebühren für das E-Mobil bewegen sich ungefähr auf der Höhe eines vergleichbaren konventionellen Fahrzeugs. Die Landesregierung fördert diese verringerten Mietpreise mit Mitteln aus dem Förderprogramm Elektromobilität des hessischen Wirtschaftsministeriums, durch welches bis zu 481 600 Euro zur Verfügung stehen.

 

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