Impressum

Fürther Wehren mit konstanter Führung

Fürther Wehren mit konstanter Führung

Bereits seit fünf Jahren wirken Gemeindebrandinspektor Frank Schepula und seine beiden Stellvertreter Dieter Arnold und Dominik Bormuth in der Gemeinde Fürth als Führungstrio der Fürther Feuerwehren. Kürzlich wurden die drei Herren in ihrem Amt bestätigt und Bürgermeister Volker Oehlenschläger überreichte ihnen die Ernennungsurkunde für ihre zweite Amtszeit.

Seit ihrem Amtsantritt 2013 wurde schon viel bewegt, was nun in den kommenden fünf Jahren fortgeführt werden kann. Rund 750 Arbeitsstunden leisteten Schepula, Arnold und Bormuth für die Umsetzung des gemeinsam mit Wehrführer Peter Roth (Weschnitz) entwickelten Bedarfs- und Entwicklungsplans der Wehr. Dabei startete die Umsetzung zu Beginn des Jahres 2018 mit der Anschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeugs in den  Ortsteilwehren Kröckelbach und Steinbach. Im kommenden Jahr zieht die Ortsteilwehr Fahrenbach/Lörzenbach nach und bis 2023 sollen neue Fahrzeuge mit einem Investitionsvolumen von insgesamt einer Million eingeführt werden. Des Weiteren sind einige bauliche Maßnahmen geplant. Die Wehren von Linnenbach, Erlenbach und Seitenbach sollen ein neues Gerätehaus erhalten, für die sanitären Anlagen im Feuerwehrhaus der Lörzenbacher und Fahrenbacher Wehr ist eine Erneuerung geplant.

FuerthFFW01_13_09_2018.JPG

Nach der Umstellung auf Digitalfunk der knapp 250 Aktiven in der Einsatzabteilung der Wehren, steht mit der Einführung der Digitalalarmierung ein weiterer Baustein an.

Aufgrund des immer weiter steigenden Aufwands bei Technik und Verwaltung wurde durch die politischen Gremien eine halbe Stelle für Angelegenheiten der Wehr in der Verwaltung und eine halbe Stelle für technische Belange im Bauhof beschlossen, die teilweise bereits besetzt wurden oder noch in diesem Jahr besetzt werden.

Die 2009 gegründete Bambini-Wehr aller Fürther Feuerwehren, in der Kinder zwischen sechs und zehn Jahren mitwirken, ist mit konstanten 60 Mitgliedern gut aufgestellt. Die Jugendwehr für junge Leute bis 17 Jahre hat mehr als 100 Mitglieder, die mit ihrem Wechsel in die Einsatzabteilung die Zahl der Aktiven verstärken. Für den Nachwuchs ist also derzeit gut gesorgt.

Ins Grübeln bringt den Gemeindeinspektor Frank Schepula jedoch die Aufrechterhaltung der Einsatzstärke bei Einsätzen am Tag, da viele Kameraden zwar vor Ort wohnen, aber weiter Weg ihre Arbeitsstätte haben. Bislang sei es bei den Tageseinsätzen durch die Alarmierung in mehreren Ortswehren gelungen, die nötige Einsatzstärke herzustellen. Jedoch werde dies ein Problem in den kommenden Jahren werden.

 

Die Amtszeit 2013 – 2018 in Zahlen:

* mehr als 12 200 Stunden bei knapp 600 Einsätzen

* davon 179 Brandeinsätze

* 327 technische Hilfeleistungen

* 70 Personen wurden aus bedrohlichen Situationen gerettet

















Damit wir Ihnen ein optimales Besucher-Erlebnis bieten können, verwendet diese Seite Cookies.