Neue Corona-Regeln in Hessen ab Donnerstag, den 16.12.2021 für Corona-Hotspots

neue corona-Regeln in hessen ab 16.12.2021 für corona-Hotspots

Das Corona-Kabinett hat beschlossen, dass Landkreise oder Städte, die über drei Tage hinweg eine Sieben-Tage-Inzidenz über 350 aufweisen, ab dem vierten Tag schärfere Corona-Regeln anwenden können. Aktuell (Stand 15.12.2021) trifft dies auf den Kreis Bergstraße allerdings nicht zu.

Aber auch außerhalb der Hotspots gelten ab dem 16.12.2021 bis 13.01.2022 in Hessen einige neue Regelungen:

2G/2G+: In Bereichen, in denen 2Gplus gilt, also der Zutritt nur für Geimpfte und Genesene mit tagesaktuellem Test erlaubt ist, entfällt die Testpflicht für alle, die bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten haben. Diese Regelung gilt NICHT in Seniorenheimen und Krankenhäusern. Hier benötigen auch geboosterte Besucher einen aktuellen negativen Schnelltest. 2G+ gilt aktuell allerdings in Hessen nur in wenigen Bereichen, wie z. B. in Bordellen, Clubs, Diskotheken und bei Veranstaltungen in Innenräumen mit mehr als 101 Teilnehmern.

Ungeimpfte: Die Kontaktbeschränkungen für Personen ohne Corona-Impfung werden nochmals verschärft. Galt bislang für den öffentlichen Raum, dass sich Ungeimpfte maximal mit 2 anderen Hausständen treffen dürfen, soll sich künftig maximal ein Haushalt mit 2 anderen Personen treffen dürfen. Geimpfte und Genesene werden hier dann auch mitgerechnet.

Silvester: Feuerwerk soll an publikumsträchtigen Orten - welche die Kommunen selbst definieren – verboten werden. Feuerwerk im eigenen Garten ist erlaubt.

Veranstaltungen: Bei Veranstaltungen in Innenräumen wird die Kapazität ab dem 251. Platz auf 25 Prozent begrenzt. D. h. die ersten 250 Plätze können voll ausgenutzt werden. Bei allen weiteren Plätzen darf nur noch jeder vierte Platz belegt werden. Bei Open-Air-Veranstaltungen mit 3000 oder mehr Besuchern herrscht künftig Maskenpflicht.

Schulen: Künftig soll an hessischen Schulen Impf- und Genesenenstatus der Schüler flächendeckend erhoben werden, um ein vollständiges Bild zu erhalten.

Die Regelungen für Hotspots: Die Gemeinden können sowohl ein Alkoholverbot im öffentlichen Raum als auch Maskenpflicht für Fußgängerzonen aussprechen. Für Veranstaltungen mit mehr als 10 Personen sowie in Innenräumen von Kultur-, Sport- sowie anderen Freizeiteinrichtungen, als auch bei touristischen Übernachtungen gilt dann 2Gplus, für draußen 2G.

Auch bei privaten Feiern ist dann die Personenzahl auf 50 drinnen und 200 unter freiem Himmel begrenzt.

Für Weihnachtsmärkte gilt 2G, sie dürfen also nur noch für Geimpfte und Genesene öffnen.

Die Kommunen können auch innerhalt des 2G-Bereiches ein Alkoholverbot erlassen.

In Clubs, Diskotheken und Tanzlokalen darf im Falle eines Hotspots nicht mehr getanzt werden – sie können ähnlich eines Gastronomiebetriebes weiter öffnen. Prostitutionsstätten müssen geschlossen werden.

Ab 3000 Teilnehmern gilt auch bei Veranstaltungen im Freien die 2Gplus-Regel sowie Maskenpflicht. Bei privaten Feiern und Zusammenkünften ist die Personenzahl auf 50 in Innenräumen und 200 draußen begrenzt.

Den Status als Hotspot verliert eine Stadt oder ein Landkreis wieder, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 350 an an fünf aufeinderfolgenden Tagen unterschreitet, ab dem nächsten Tag.